B-Mädel: Spiel beim TuS Gehlenbeck (15:13)

Nach der Klatsche gegen Hahlen ging es direkt zum nächsten „Spitzenspiel,“ dieses Mal Dritter gegen Zweiter. Das Ergebnis sagt aber schon recht deutlich aus, dass das von „spitze“ weit entfernt war.

Von Beginn an war die gleiche Unsicherheit im Angriff zu erkennen wie schon gegen Hahlen. Wir schoben uns ohne großen Druck immer wieder den Ball vor der 6:0-Deckung der Gastgeberinnen her, ohne wirklich auf die Nahtstellen zu gehen oder die meistens völlig freie Sina (und später Hannah-Marie) am Kreis zu suchen. So konnte Gehlenbeck zu Beginn eine 3:1-Führung erspielen.

Im Anschluss kam unsere erste etwas temporeichere Phase, die wir nutzen konnten, um uns vorbeizuarbeiten. Zur Halbzeit war es aber schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit und Gehlenbeck führte 8:7.

Ein kurzes Strohfeuer gab uns eine 10:8-Führung, die wir aber durch passives Spiel im Angriff über die nächsten 15 Minuten wieder hergaben (10:12). Das Ende des Spiels glich dann wieder dem Hinspiel: Wir konnten in der Abwehr die Intensität weiter hochhalten, während bei Gehlenbeck die langen Angriffe allmählich spürbar wurden. Endlich spielten wir nach Ballgewinnen nicht nur gemächlich parallel, sondern gingen immer wieder in die 2. Phase, die uns wiederholt einfache Tore bescherten. Nach dem 15:12 war dann der Deckel auf einer torarmen Begegnung und ein guter Schritt Richtung Platz 2 gemacht.

Eine gute Abwehrleistung (mit ein paar Abstimmungsschwierigkeiten gegen den Kreis) konnte den statischen Angriff, der weit weg von den Leistungen von 2017 ist, erfolgreich übertünchen. Insgesamt gibt es viel zu tun, um in den nächsten Spielen wieder besseren Handball zu zeigen. Immerhin haben wir dazu jetzt drei Wochen Zeit, bevor es gegen die HSG EURo weitergeht.

Vielleicht muss der Trainer auch einfach nur die Mädels davon überzeugen, nicht alle Aussagen zu wörtlich zu nehmen, denn die Ansage vor dem Spiel war, mehr Tore als die 3. Frauen bei ihrem 13:11-Sieg unmittelbar zuvor zu werfen; wenn es danach geht: Aufgabe (fast zu) gut umgesetzt!

Torschützinnen: Larissa, Sina (je 4), Charlotte, Noemi (je 2), Lea-Sophie, Marielen und Rika (je 1)

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